Dienstags anziehen: Marius

Ob der junge (unglaublich knuddelige) Mann hier Marius heißt, kann ich nicht sagen. 
Aber was er anhat, heißt Marius.
Genauer „Mariusgenser“ – Marius Pullover. Die Geschichte dahinter ist nämlich die: Die Norwegerin Unn Soiland Dale begann vor 50 Jahren die traditionellen Norwegermuster ein bisschen zu modernisieren, bunte Wolle (damals undenkbar) dafür zu benutzen und – sie scheint ein helles Köpfchen –  strickte Marius Eriksen, einem Skifahrer und Schauspieler (Toni Sailer Norwegens?) so ein Teilchen an den Körper und schon war er geboren – der klassische Norwegerpulli.
Unn hat eine Firma gegründet, Lillunn Design of Norway und erhielt 2002 die Königliche Verdienstmedaille für ihr Lebenswerk in Sachen norwegische Handstricktradition und das weltweite Populärmachen derselben.
Weil das Muster zur Zeit grad extrem boomt, aber norwegische Handstrickpullis nun nicht grad über Nacht zu machen sind, hat Ugly Children Clothing, ein norwegischer Vater auf der Suche nach coolem Zeug für seine Söhne, sich der Sache angenommen und die coolen Muster in sanfter Baumwolle und Merinowolle für Bodies, Kleidchen, Hauben … was man halt so braucht im Winter eingesetzt.
Marius is possibly not the name of this cute guy. But the name of the sweater. Named after a famous norwegian skier and actor: Marius Eriksen. 
The guy behind Ugly Children Clothing, a dad from Norway looking for cool stuff for his boys gave the extremly up-to-date pattern a new shape: babybodies, dresses, hats … all made from softest cotton and merino.
4 Kommentare
  1. Frollein Pfau says:

    Wir besitzen auch so einen "Marius" – ähm, also den Body, nicht das Baby.

    Unser "Marius" ist braun, total gemütlich, sehr schön…aber mittlerweile leider zu klein.

    Wir haben das Glück, Verwandschaft in Norwegen zu haben und kommen somit immer mal wieder in den Genuß von kreativer & wunderschöner skaninavischer Kindermode.

    Liebe Grüße*

    Antworten

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