Mittwochs drinnen: Bücherei

© Thomas Wagner

Ente, Tod und Tulpe
Dieses Mal Schluss mit Lustig; es geht um den Tod. Und da er nun mal zum Leben gehört, finde ich es unumgänglich die Kinder damit zu konfrontieren, zumal sie sich ja meist ganz von selbst dafür interessieren und mehr darüber wissen wollen.
Niemand schreibt so tröstlich und schön über das, was der Tod ist, wie Wolf Erlbruch. Ich finde, Ente, Tod und Tulpe ist das allerbeste all der wunderschönen Bücher, die Herr Erlbruch geschrieben und gezeichnet hat.
Der Tod ist darin kein Schrecken, der über einen hereinbricht, sondern eine Figur, die zugegebenermaßen ein bisschen gruselig aussieht, aber eigentlich ein ganz netter Kerl ist. Er kommt zu der Ente, freundet sich mit ihr an und begleitet sie, bis ihre Zeit gekommen ist. Dann legt der Tod sie aufs Wasser, gibt ihr einen kleinen Schubs und lässt sie den Fluss entlang gleiten, selbst ein bisschen traurig darüber, daß ihre Zeit zu Ende ist. Ich kenne viele Erwachsene, die nach einem Verlust gerade dieses Buch getröstet hat, und meinen Kindern musste ich es immer wieder von Neuem vorlesen. Denn ja, der Tod ist faszinierend.
Alles Liebe,
1 Antwort
  1. myriam kemper says:

    Hallöchen,
    es gibt auch einen ganz wundervollen Kurzfilm von dem Buch:


    und welches Buch zu diesem Thema bei uns immer sehr beliebt war/ ist ist:
    "Leb wohl, lieber Dachs!", von Susan Varley, zu dem es auch einen sehr schönen Kurzfilm gibt, den ich jetzt leider nicht im www finden kann, er lief einst bei "der Sendung mit der Maus"… und ist natürlich nicht nur für Kinder 😉

    Viele liebe Grüße von
    myriam.

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