Selbermachen: Zen oder die Kunst zu nähen

Heute liebe Leute, wird es philosophisch.
Wer also nur die schnelle Abwechslung liebt, bitte weiterklicken ;-))
Heute geht es ans Eingemachte.
Ans Eingemachte jeder Näherin.

Wer mit auf der Burg war und auch wer nicht, hat ausreichend mitbekommen, dass ich und das Shirring, also das Smoken mit Gummifaden keine Freunde sind.
Diese Erkenntnis hat mich doch ziemlich hergenommen, denn, arrogant wie ich bin, habe ich ja doch angenommen, meine Nähkenntnisse reichen von der Bettwäsche bis zum Seidenabendkleid, handpikierter Wollstoffblazer inklusive. Dass ich dann an etwas scheitere, was zumindest in den USA jede 2. Hobbynäherin als supersimpel bezeichnet, habe ich nicht erwartet. Aber gut, die Lektionen des Lebens kann man sich nicht immer aussuchen.
Wer schon länger näht, weiß, dass der Umgang mit Stoff, mit Nadel und Faden, mit Schnitten, mit (Näh)Maschinen doch soviel Komplexität in sich birgt, dass es durchaus Projekte gibt, die einem – je nach Charakter – demütig oder aggressiv werden lassen.
Und genau mitten in meiner Shirringkrise habe ich dann über Jersey- und Baumwolltypen angefangen nachzudenken.

Jersey- /Baumwolltypen???

Genau.
Es gibt ja Leute, die nähen so bisschen. Mit mittlerem Erfolg. Dann queren sie den Weg einer Overlock, dann kriegen sie Jersey in die Hand. Und es war um sie geschehen.
Die liebe Alex vom Stoffsalon ist so ein Typ.
Lässig, cool, immer ist das Glas halbvoll.
Gib ihr ein Stück Baumwollstoff und ein Projekt, das über den Loopschal hinausgeht und sie fängt spätestens nach einer Stunde zu quietschen an.
Nach diesen 60 Minuten hat sie bei einem Jerseyprojekt das Teil schon an.
Ausgesucht, zugeschnitten, die maximal drei Nähte an der Ovi runtergerattert und angezogen.
Herrlich.
Ein Jerseytyp eben.
Das Geziehe und Gerutsche und Gerolle vom Jersey, das andere völlig fertig macht, nehmen die gar nicht war.
Dass der Stoff ein Eigenleben hat, stört den Jerseytypen nicht weiter. Stecknadeln? Wozu? Nahtzugabe oder genauer Zuschnitt, hach das schneid ich dann eh mit der Ovi wieder weg…
Ihr seht schon, diese Typen und der Jersey sind wie gemacht für einander.
Sie sehen etwas schiefe Nähte oder ein Fältchen hier oder da gar nicht, denn da haben sie das Ding schon an und sind entweder schon beim nächsten Projekt oder beim Caffe Latte oder beim Aperol.
Nein, das Leben ist zu kurz um es sich unangenehm zu machen.
Ein schönes Projekt?
Ja bitte, aber bitte nicht länger als 60 Minuten.
Sonst mach ich was anderes…
Modell now or never.
Ein genialer Urlaubspartner für Strand, Relax, Wellness. Wandern in Patagonien? Eher nicht.
Rock´n Roll, yeah!
Unvorhergesehenes. Mach das Beste draus.
Planung? Hmmmm, nur wemma dabei Kaffee und Kuchen haben können. Und nicht zu lange…

Ganz anders, die Baumwolltypen.
Die haben zwar auch eine Ovi. Aber nur um damit ihre, vorher mit der Nähma genähten Nähte zu versäubern. Eventuell mal wird mal eine einfache Seitennaht damit gearbeitet.
Der Baumwolltyp bügelt vorher seinen Stoff, steckt ihn akurat zusammen und den Schnitt auf, die NZ wird akribisch angezeichnet und die Schnittteile solange stecken gelassen, bis sie benötigt werden.
Der Baumwolltyp schätzt an der Baumwolle, dass wenn sie gesteckt und gebügelt, so verharrt. Zumindest solange bis genäht wird.
Der Baumwolltyp braucht die Zuverlässigkeit des Webstoffes, der nur ein eingeschränktes Eigenleben an den Tag legt. Die Baumwolle, die in die Hand genommen, sich willig angreifen lässt und nicht bei kleinen Stressstellen wie Ärmel oder so in alle Richtungen sich dehnt, nur nicht in die, die man will. Nein, die Baumwolle ist die Freundin, die man um 3h morgens mit PMS anrufen kann und die notfalls sogar kommt um den Kamillentee aufzubrühen.
Bei der Jerseyfreundin kann einem passieren, dass die auch kommt, aber weil sie zufällig gerade am Heimweg von einer coolen Bar ist. Andernfalls empfiehlt sie eben das Kamillenteekochen und wünscht Gute Nacht.
Der Baumwolltyp schätzt ein Projekt, das nachher so aussieht, wie am Bild des Schnitts.
Planung? Ja bitte! Ganz genau und akribisch.
Es darf definitiv mehr als eine Stunde brauchen, weil diese wäre ja schon nur nach dem Stoffauflegen um.
Kein Problem, wenn es knifflig wird.
Der Baumwolltyp atmet durch, geht in sich und möglicherweise schlafen. Am nächsten Tag wird mit neuer Energie bestimmt das Problem gelöst.
Die Baumwollstoffe haben eine Dehnfähigkeit von nur ganz wenigen Prozenten.
Ungefähr so ist auch der Baumwolltyp zu sehen. Wegabweichungen, Unvorhergesehenes sind zu vermeiden. Patagonien ein wunderbares Land, das man eben nicht, mal so im Vorbeigehen bereist.
Ganz klar, Klassik oder bestenfalls Leonard Cohen.

Man könnte die beiden auch so sehen, ihre Amplituden sind definitiv kohärent zu eben der besprochenen Dehnfähigkeit dieser Stoffe.

Ich selber?
Hm. Schwer zu sagen. Jedenfalls ein Mischtyp.
An sich hätte ich mich als Jerseytypen eingeordnet.
Aber nach dem Shirring-Scheitern würde ich sagen, ich bin wohl innerlich doch auch gern dieses Arbeitspferd, das sich an einem Projekt abarbeitet, das gern die perfekte Naht hat und den perfekten Zipp und überhaupt. Und auch mal gern sehr, sehr lange woran arbeitet, wenn es dann hinterher grenzgenial ist.
Es fehlt mir wohl doch an der inneren Lässigkeit, die es braucht um einem Gummifaden Herr zu werden (ist das nicht ein bisschen wie Kinder aufziehen?)
Generell bin ich ja schon der Meinung, dass man sich auf das Material einlassen muss.
Man muss eine Beziehung zu ihm aufbauen, es fühlen und zu einem sprechen lassen. Dann „spürt“ man was es braucht. Hört sich jetzt bissl sehr arg an, aber ich bin mir sicher, Ihr könnt das alle…
Manchmal hat man eben einen nicht so guten Tag, da hat man nicht die innere Ruhe um diese äh Stoff-Stimme zu hören. Und bei manchen Stoffen hat man eben schon so lange damit gearbeitet, dass man genau weiß, was die einem sagen wollen…

Und weil es hier so wunderbar dazu passt:

Rat aus eine Singer-Nähmaschinen-Anleitung von 1949

Bereite Dich mental auf das Nähen vor.
Denk darüber nach, was Du tun wirst… Nähe nie seufzend oder unaufmerksam. Gute Ergebnisse sind schwierig, wenn Du desinteressiert bist.

Nähe nie, wenn der Abwasch noch nicht erledigt ist, oder die Betten ungemacht sind. Wenn es dringende Hausarbeiten gibt, kümmere Dich zuerst um die, damit Du den Kopf frei fürs Nähen hast.
Wenn Du nähst, richte Dich so hübsch her wie möglich. Ziehe ein sauberes Kleid an. (Ihr habt es gehört Mädels – nie wieder im fleckigen Pyjama ;-)))))))))))
Eine kleine Dose französische Kreide um Deine Finger regelmäßig zu bestäuben, sollte in der Nähe der  Maschine stehen. (wofür???)
Schau, dass Deine Frisur in Ordnung ist und Du Make-up trägst. Wenn Du ständig in Sorge bist, dass ein Besucher oder Dein Ehemann kommt, und Du nicht hübsch aussiehst, wirst Du das Nähen nicht genießen können. (Alles klar? Wer beim nächsten Mal mit dem Ärmel kämpft, sollte vielleicht mal die Lippen nachziehen gehen!!!)

So, wie ist das jetzt mit Euch?
Jersey- oder Baumwolltyp?
Nacktnähen oder mit Lippenstift?
Ich bin ja sooooo neugierig, was Ihr mir da sagen werdet ;-))))))))))))))))

PS: Sorry, ich habe jetzt so eine Sicherheitsfrage eingebaut, mal sehen ob das gegen die komischen Polen hilft – und bitte liebe Polen, seid mir nicht bös, ich bin nicht generell gegen die Polen, aber ein paar von Euch haben aus einem mir nicht erfindlichem Grund gefunden, dass 117 komische Kommentare täglich hier, das ist, was sie jetzt glücklich macht…

71 Kommentare

  1. Hi hi hi… Gut geschrieben! Ich bin immer noch am schmunzeln:) ah, mensch- ich glaube ich muss zum Therapie! Und ich dachte, das ich die einzige bin, die mit Stoff spricht. Also ich bin auch ein Mischtyp. Etwas da zwischen, genau wie meine Kleidergrösse. Ich mag nicht zuschneiden und auch nicht stecken, ich mache es aber ganz genau weil es heisst: zwei mal messen, ein mal schneiden und gut gebügelt ist halb genäht:-) meine Angst vom Jersey habe ich vor wenigen Monaten endlich besiegt und tanzte mehrere Stunden in meinem ersten Tshirt. Passt nicht genau. Es merkt keiner. Ich weiss es aber.
    Wer braucht den schon einen Therapeuten, nähen ist preiswerter! Ehem, ich nähe in Pj's, muss mit Kleid, Lipstik und fr. Kreide versuchen

    Danke!

  2. *gg* "you made my day!!!" Oh Gott…..darf ich die Singer-Nähmaschinen-Anleitung für meinen Kurs kopieren? Ich habe so gelacht!!!:-)

    Ich bin meistens ein Jerseytyp….weil es einfach schnell gehen muß…..denn ich nähe im fleckigen Pyjama. *gg*

    Wenn ich Ruhe habe, vielleicht auch der Baumwolltyp……manchmal……aber wer hat schon Ruhe…..

    Hach…herrlich!

    LG
    Lina

    • Liebe Lina, die Singer-Anleitung ist nicht von mir, sondern auch nur aus dem unendlichen Internet – insofern: Copy and smile!

  3. Also der Singer-Maschinen Rat ist ja der Hammer! Tja, demnach müsste ich meine Nähmaschine wohl im Dachboden unterbringen…ich bin eigentlich ein Baumwolltyp, versuche aber immer ganz viel Jerseytyp beim Nähen zuzulassen :).
    Werd jetzt auch mal schnell Nähvorbereitungen treffen, sprich Haushalt und mich verschönern, vielleicht wird das dann heute noch was mit dem Nähen von Abschiedsgeschenken für die Kindergärtnerinnen.
    Lg Lisi

  4. Die Kreide: ich hätte gesagt, man tupft die Fingerspitzen damit an, damit man keine (Schweiß-)Flecken auf den Stoff macht. Man verwendet ja Kalk um Flecken zu entfernen – ich denke aber, dass es auch gehen kann um Flecken zu vermeiden.

    Ich nähe wies mir grad passt. Das kann in der Unterhose genauso gut sein wie im Bikini oder im hübschen Sommerkleidchen. Mir egal. Hauptsache die Maschine rattert.

  5. … so eine amüsante Kaffeepause hatte ich nun dich schon länger nicht mehr! Schallendes Gelächter erfüllte den leeren Arbeistraum! Danke für dein amüsantes Schreiben und das herrliche Textfoto!
    Ich geh dann mal gestylt heut Abend zu meinem Date mit der Nähmaschine 🙂
    Karin

  6. Herrlich was fuer ein Post…:O) :O)

    Ich bin dan eher der Baumwolltyp. Wobei ich auch sehr gerne Jersey verabeiten wuerden. An Kleidungsstuecke wage ich mach garnicht. Will aber auch Mutig werden und einen Tunik fuer mich naehen.

    Sei lieb Gegruesst und danke fuer den wundervollen herrlichen Post

    Conny

  7. Der Nähratgeber ist ja echt grenzgenial!!!!
    Vom Grundtyp bin ich wohl auch eher der Baumwolle zuzuordnen, aber so ein bisschen Jersey fließt dann doch oft auch ein. Ich fang halt ordentlich an und beende dann immer mit ein bisschen Pfusch. 😉 Wahrscheinlich liegt am fehlenden Lippenstift….
    lg Doris

    • Bestimmt liebe Doris ;-)))))))))
      Aber es ist ja nie schlecht, immer noch eine Seitentür offen zu haben ;-))) Wenn gar nix mehr geht, gehst halt mal probeweise Lippen nachziehen ;-)))))))

  8. toller post!!! was hab ich gelacht!

    ich bin auch ein mischtyp. macht beides spaß!

    liebste grüße, annelie.

  9. beim nähen also ganz klar der baumwolltyp, im wahren leben aber seeeeehhr chaotisch und äh- also eher …flexibel ;-)) (…du siehst, ausnahmen bestätigen die regel, oder?)
    LG – steffi

  10. bin vom stoffkreiszeichen baumwolle mit aszendent jersey.

    zum abschminken der nähförderlichen gesichtsschminke empfehle ich unbedingt distelöl. kein scherz! ein alltagsheld!

    und jetzt gehe ich nähen … oder sollte ich besser erst die spülmaschine ausräumen?

    danke für diesen schönen post. das lesen hat freude bereitet.

    sonnige grüße von tatjana

  11. Ich bin ganz klar der Baumwolltyp. Ich hatte das Gefühl du hättest mich heimlich in meinem Nähreich beobachtet. Denn du hast mich sehr genau beschrieben 😉
    Und am liebsten nähe ich in Jogginghose und barfuß, ohne Lippenstift.
    Zu deinen Fragen habe ich einen Post auf meinem Blog verfasst und zu deiner Seite verlinkt. Ich hoffe das ist ok.

    Liebste Grüße
    Fräulein Mai

  12. Vielen Dank für das Schmunzeln beim Lesen am Morgen. So beginnt man doch gern einen Arbeitstag.
    Beim Nähen kann ich dann gleich mal darüber nachdenken, was für ein Typ ich bin. Ich weiß es ehrlich gesagt überhaupt nicht. Hm…??? Ich dachte eher Jersey… aber nun werde ich in mich gehen und im Sommerkleid mit Lippenstift und leider immer verschmiertem Maskara (blöde Bioschminke) im Laden an den neuen pinken Pinguinen basteln.

    Liebe Grüße
    Janine

  13. ähm, ERST Haushalt, dann Nähen? Ok, dann kann ich meine Nähmaschinen jetzt wohl abbauen.

    Bin eher der Baumwollnäher, aber schiele neidvoll auf die Jerseynäher, erscheint mir viel einfacher, wenn man das so liest.

  14. HERRLICH!!!

    Ich sitze hier schmunzelnd vor meinem Läppi 🙂

    Mein Platz definitiv bei den Baumwolltypen. Ich hab mich doch tatsächlich in Deiner Beschreibung wiedererkannt. Auweia! Wo ist die versteckte Kamera in meinem kleinen Nähreich???

    Die Beschreibung von Singer werde ich wohl jetzt mal ein wenig beachten. Mensch, ist ja kein Wunder, dass der Postbote mich bei neuen DaWanda Kaufrauschlieferungen immer so irritiert anguckt. Übersät mit Fäden und fusseligen Filzresten, aber keine schicke Flechtfrise und die Mascara ist wahrscheinlich vom vielen Augenreiben (ja, der Baumwolltyp ist schuld) verschmiert. Gibt´s doch nicht!
    Hah, aber ab Morgen werde ich mich genau an diese Anleitung halten und meinem Mann zuliebe auch mal VORHER die Spülmaschine leeren 😉
    Geh dann jetzt mal Lippenstift auflegen.

    You made my day!

    liebe Grüße
    Alex

  15. Baumwolltyp, immer erst nähen dann haushalt – was dazu führt, dass die Küche aussieht wie ein Schlachtfeld und Mann, Kinder, besuch zu Selbstversorgern werden. Auf jeden Fall ohne Make-Up – das ruiniert den neuen Stoff bei den 100 Anproben doch nur 😉

  16. Es soll auch Baumwolltypen geben, die sich mit Baumwolle nicht länger als eine Stunde befassen wollen und bei denen die Nahtzugabe keine Rolle spielt… Da sieht das Ergebnis dann auch nicht so aus wie die Idee… wenn es überhaupt eine gab. Und umgekehrt gibt es Jerseytypen, die sich mit Jersey durchaus lange beschäftigen und am Ende ein akurates Ergebnis bekommen 😉 So einer wäre ich dann. Ich würde sogar so weit gehen, dass Jerseys oft einen höheren Schwierigkeitsgrad haben als Gewebe. Oder warum gibt es so wenige Nähanleitungen für Jerseysachen für Laien?
    😉

  17. Ich bin begeistert von diesem Artikel. Da ich mich mit Stoffen sehr gut auskenne. Es ist tasächlich so das man an gewissen Stoffen verzweifeln könnte. Zum Beispiel Pepita wenn man länger darauf schaut sieht man fast nicht`s mehr, es verschwimmt alles vor den Augen, und trotzdem muß das Muster absolut übereinstimmen !!! 🙂

  18. Witziger Artikel- und so treffend…:-)) Ich denke, ich bin ein Baumwolltyp, mit der Vorliebe für schnelle Projekte….für mehr bleibt einem eh keine Zeit, wenn man vollzeit arbeiten muss und zwei Kids hat, seufz…

    Gruß, Mosquito

  19. Puh, ich fühle mich ertappt. Ich bin definitiv der Baumwolltyp, wäre aber viel lieber der Jerseytyp. Vielleicht wäre ich auch der Jerseytyp, wenn ich dazu fähig wäre, meine Ovi so einzustellen, dass sie auch Jersey näht, das will sie nämlich nicht tun, nur versäubern tut sie 1A.

    Ich fühle mich auch von den Singer-Leuten ertappt. Bei mir ist es wirklich so, ich muss den Kopf frei haben, der Haushalt muss zumindest in groben Zügen fertig sein und das einzige Chaos in der Wohnung darf dann nur aus herumfliegenden Schnittmusterteilen, Stoffteilen oder deren Reste sein. Ich muss auch einen einigermaßen aufgeräumten Arbeitsplatz haben, sonst klappt es nicht und ich bin beim Nähen innerlich dabei, was ich noch alles wegräumen muss und wenn ich schon mal dabei bin gleiten meine Gedanken auch gleich noch zu der Einkaufsliste… ich denke an alles Mögliche, nur nicht ans Nähen 😀

    Danke für den tollen Artikel
    Lieben Gruß

  20. Super beobachtet und super niedergeschrieben! Danke für den Text! Ach ja, ich bin beim Nähen definitiv der Baumwolltyp und trenne wenn es sein muss tausend Mal eine Naht auf, wenn sie mir nicht passt, im Leben bin ich dann doch eher eine Mischform!

  21. Das ist mal ein super Artikel übers Nähen. Ich glaube, ich komme mit Jersey erstaunlich gut klar, obwohl ich erst oder schon (bin Anfängerin) drei Shirts aus diesem Stoff genäht habe. Aber wehe da kommt Gummiband ins Spiel, dann verkrampfe ich mich und es gibt Kurven auf der Gummistrasse oder ich komme gar vom Wege ab, autsch. Aber ich versuche es tapfer weiter, denn Übung macht den Meister! Der Singertext ist herrlich. Viele Dank für diesen Beitrag.

  22. Bin auch mehr der Jersey-Typ, auch wenn ich mit Baumwolle angefangen habe.. Ich halte es da wie mit dem Kochen: Ein Rezept ist eine Anleitung wie es werden könnte, hinterher habe ich was anderes auf dem Teller.. So in etwa verhält es sich mit den dargebotenen Schnittmustern auch.. Wenn es dann dochmal ein Projekt wird, wie mein Patchwork-Hirsch für die Decke meiner Schwester (ich sag nur Harry Potter)das dann mehr als eine Stunde braucht, dann werd ich schon nervös und komme aus dem fluchen nicht mehr raus.. denn das stecken und bügeln wird definitiv überbewertet.. und Nahtzugaben? Pfff.. entweder hab ich zuviel, meist aber zuwenig und dann fehlt es dann der einen Ecke wieder..

    Bin auch eher der Pyjama-Typ, hab aber auch schon vollgestylt am Nähtisch gesessen..

    An gesmoktes hab ich mich noch nicht gewagt, aber bevor ich da in die vollen gehe, werde ich wohl mal an nem alten Stück Jersey üben – sicher ist sicher 🙂

  23. Herzlich gelacht habe ich beim Lesen Deines Posts.
    Herzlich und laut. So laut, dass die anderen im Büro die Köpfe gedreht haben.
    (Ja, ich guck auch hin und wieder während der Arbeit mal was anderes an)
    Macht mich das jetzt ztum Jerseytypen?

    Eigentlich darf ich wohl gar nicht mitreden, denn ich liebe das Nähen noch so sehr, dass ich gar keine Ovi habe und meine Nähmaschine eine Billigsdorfer-Maschine ist, die mich manchmal an den Rand der Verzweiflung treibt (Baumwoll-Typ???)

    Aber trotzdem bleibe ich dabei und nähe manchmal einfach so drauf los. Schiefe Naht, na und. Sieht eh keiner. (Jersey!!!)
    Und beim nächsten Mal ärgere ich mich wieder grün und blau, dass der blöde Reißverschluss nicht gleichmäßig angenäht ist. (also doch Baumwolle!)

    Ach, ich bin einfach alles. Je nach Tagesform, Lust und Laune würde ich sagen.

    Viele liebe Grüße von der

    Marona

  24. Was für grandios herrliches Posting!!

    Ich glaub, ich bin so ein Kombityp. Es gibt halt Tage, da ist der Jersey einfach vieeel lieber zu mir, als die Baumwolle. Und umgekehrt. An manchen Tagen hab ich aber auch das Gefühl, dass alle Stoffe & Maschinchen sich gegen mich verschworen haben. Dann ist eh alles doof. Und nee, ich geh dann weder ein sauberes Kleid anziehen, noch die Lippenfarbe auffrischen *hihi*.

    Hach toll….da muss ich jetzt sicher den ganzen Tag drüber schmunzeln.

    Allerliebste Grüße,
    Jane

  25. Habe diese tolle Seite gerade erst kennengelernt und schon so herzhaft lachen dürfen… DANKE!

  26. Haha, das war ein schöner Post in den Morgen, vielen lieben Dank. Bin definitiv ein Jersey-Typ (sogar ohne Ovi) und immer ausnehmend stolz, wenn ich was Feines aus BW hinkriege, wobei ich für's Bügeln, Versäubern, Korrigieren etc etc einfach zu ungeduldig bin. Soll ja inner Stunde fertig sein, das gute Stück 🙂 … Alles Liebe Euch allen, und denkt dran Mädels, ab jetzt nur noch hübsch herausgeputzt an die Maschinen!

  27. …das ist ja mal ein richtig witziger Post…und dann auch noch so treffend…ich bin wohl eher der Mischtyp mit leichter Tendenz zum eher pingeligen Baumwolltyp…hängt immer vom Projekt und der Zeit ab…Aber über mein Outfit im Nähkeller muss ich mir doch noch mal ernste Gedanken machen…von wegen, schnell in die Jogginghose, um nicht zuviel Zeit zu verlieren, wenn der Mann beim Sport und der Nachwuchs im Bett ist…

  28. Auf jeden Fall Baumwolltyp und überhaupt SlowFashionista. Etwas wirklich besonderes, nachhaltiges, schönes … ist meiner Meinung nach nur mit sehr viel Sorgfalt und Arbeit am Teil herzustellen. Man sieht es immer! Schade, heutzutage muss alles schnell-schnell fertig sein, egal, wie dann das Ergebnis aussieht … Das Singer Manual ist absolut Klasse – was für eine Weisheit und Weitsicht, herrlich!

  29. Hmm, was bin ich für ein Typ?
    Ich mag Baumwolle, ich habe mit Baumwolle angefangen. Sie hat mich auf den Weg gebracht, hat mir gezeigt das Geduld eine Tugend ist und das nicht immer meine Nähmaschine Schuld ist wenn etwas nicht so klappe wie ich es will. Sie weist mich in meine Schranken, zeigt mir wenn ich zu schludrig war, sie erzieht mich.
    Dann war da der Jersey, alle konnten Shirts nähen nur bei mir gab es gebeulte Nähte, nur bei mir sah der Oviimitatsstich fürchterlich aus. Er ließ mich kleiner werden, ich gab auf. Dann traf ich Sie die Jerseybezwingerin. Ich durfte an ihrer Ovi Probenähen und war wie verzaubert von dieser neuen Welt. Ich musste sie haben. Diese göttliche Jersey zu einer Freude Macherin, meine eigene Ovi. Dand stand sie da etwas betagt aber, sie ließ mich wachsen, zeigte mir eine neue wunderbare Welt.
    Nun was bin ich für ein Typ? Ich lebe in 2 Welten, die der Baumwolle und die des Jerseys.

  30. Super Artikel und toll zu lesen.
    Ich würde mich auch eher als eine Mischung aus beiden Typen sehen es gibt Tage da ärgert mich Baumwolle Tausend mal mehr als Jersey und es gibt Tage da ist es genau andersrum aber ich bin definitiv eher der Typ der Sachen am liebsten macht bei denen man nicht erst Stundenlang planen muss 🙂

  31. Liebe Dolores,
    Dein Text ist SUPRIG! Ick liebe Dir einfach für diese wunderbaren Gedankengänge! Lass uns irgendwie und irgendwo mal wieder in ner Hotel-Bar abhängen 😉

    Übrigens… ich? Baumwoll-Typ. Reinrassig.

    • Nein, Suse wirklich??? Ein Baumwolltyp? Sowas… hey jemand der SOLCHE Locken trägt wie Du ist sozusagen der ARCHETYP des Baumwolltypens – inkl. Lippenstift ;-))
      Ach ich umarme Dich und sehne mich sehr nach einer Hotelbar… vielleicht könnten wir etwas in hm Prag andenken – so inbetween?

  32. Oh Mann….das ist mal wieder so herrlich geschrieben! Das liebe ich an deinen Posts! Und ich würde es genau so unterschreiben. Momentan entwickle ich mich zum Mischtyp! Bin aber ursprünglich der Baumwolltyp 🙂

    Liebe Grüße,
    Ina

  33. Liebe Dolores, eine wunderbare philosophische Betrachtung des Nähens. Und ja, aus Zuneigung meiner Nähmaschine gegenüber sitze ich wirklich oft in schönen Sachen beim Nähen, nachdem ich den mistigen Haushalt erledigt habe (da bin ich zwanghaft). Ansonsten aber voll der Jerseytyp, auch bei Baumwolle. Wird schon irgendwie hinhauen. Und wenn es doof ist, mache ich es halt wieder auf. Manchmal auch fünf Mal hintereinander. Dafür habe ich eher die Geduld als für supergenaues Zuschneiden. Zur Not wird improvisiert. Vielleicht brauche ich das, weil der Rest meines Lebens schon so durchgeplant ist. Da herrscht an der Nähma gerne mal die große Freiheit…
    Lieben Gruß aus HH und ich bin noch auf Location-Suche!

  34. herrlich! Merci. ♥

    Ich bin der Jerseytyp, keine Frage.
    Was nicht schnell geht, taugt nix.
    Und wenn es mir faulen Socke jemals gelingen wird, mein Nähbuch für faule Fräuleins fertig zu schreiben, dann wird darin mit Sicherheit auch stehen, dass man vorher nicht die Betten machen und sein Kleidchen richten soll. Lippenstift wird auch überbewertet.
    Zudem: je mehr ich nähe, desto eher kann ich mir das Personal für den Rest leisten …
    *knicks*

    Liebe Grüße
    vom Fräulein W.

  35. Ich bin ein Jerseytyp. Für Baumwolle hab ich einfach keine Geduld. Fadenlauf genau beachten, viel bügeln, womöglich noch heften, nähen, versäubern … das dauert mir einfach viel zu lang. Und am Ende sieht es aus wie Eimer. Ich kann noch nicht mal U-Hefthüllen nähen ohne Schweißausbrüche. Baumwolle liegt mir einfach nicht.

    Den Ratgeber darf mein Mann nicht sehen … Bei mir kommt es oft vor, dass ich eigentlich Hausarbeit machen will, dann aber die Nähmaschine sehe und dann davor versumpfe. Und das ohne geschminkt, gefönt oder gut angezogen zu sein. Oje, oje…

    Liebe Grüße
    Krissy

  36. Ich glaub ich bin auch eher ein Mischtyp.
    Es kommt durchaus vor das ich lange allein über der Planung brüte, über Nacht löst sich so manch ein Problem… aber ich zeichne nie im Leben ne Nahtzugabe an, und abstecken tu ich wirklich nur da wo es muss… oder erst nach de wieder auftrennen und der Einsicht das geht grade doch nicht ohne 😉

    Im Gesicht bin ich auch eher "nackt" und mein Haushalt… naja. Er kommt ehrlich gesagt oft erst NACH dem Nähen. Aber vorher nehm ich mir dafür die Zeit.

  37. Herrlich, ich habe mich schier tot gelacht bei dem Artikel … zumal ich grad mit dem Pyjama aus dem Nähzimmer komme und nach zwei Stunden Fluchen und Schimpfen das Baumwoll!(Seersucker)Kleidchen für die Große an den Schrank gehängt und beschlossen habe, mir das morgen nochmal genauer anzuschauen … 🙂
    LG Ines

  38. Hallo,

    einem Link von Pattydoo folgend, bin ich hier gelandet und habe lange nicht mehr so einen wunderbar formulierten Text gelesen. Was für eine Wohltat für meinen Geist.

    Eben saß ich noch an der Nähmaschine, im Supercouchwomandress, fleckenfrei glaub ich…bei drei Kindern möchte ich das jetzt nicht beschwören müssen. Und was ein Glück, der Sommerhut für eines meiner drei Mädels ist ohne Probleme fertig geworden und das, obwohl der Spüler noch nicht ausgeräumt ist und der 24h-Super-Stay Lippenstift schon nach 2h wieder überall stayed nur nicht auf meinen Lippen. Es muss mein Glückstag sein 😉

    Achso, Baumwolltyp. Ganz eindeutig Baumwolltyp. Ohne wenn und aber!!

    Tiefenentspannte Grüße,
    Katrin

  39. Danke für diesen wunderbaren Post, ich habe mich köstlich amüsiert, auch über die diversen Kommentare!
    Ich bin ein Jerseytyp mit Baumwolleinschlag. Seit meiner OVI mutiere ich immer mehr zum Jerseytyp, stecken-heften-bügeln mag ich nicht sonderlich. Und eine Hose für die Kleine schneller genäht als gekauft zu haben ist schon cool. ABER manchmal nehme ich mir richtig schöne, komplizierte Projekte vor und freue mich über akkurat genähte Nähte und all die anderen Détails, dann ist aber meist für eine Weile auch wieder gut.
    Ah ja: nähen am liebsten ungeschminkt und im Schlabberlook und über den Haushalt reden wir an dieser Stelle lieber nicht…*
    Danke und herzliche Grüsse,
    Nicole

  40. Herrlich….ich musste so lachen.

    Ich bin eher so der Mischtyp. Nich Fleisch, nicht Fisch oder besser gesagt, mal mag ich Jersey, mal BW lieber.
    Ob normale NähMa oder Ovi ist mir egal. Hauptsache ich kann nähen.

    Ja, ungestylt und im Pyjama näht es sich am besten. Ich glaube, der Postbote und Paketzusteller denken, ich würde nur Schlafanzüge besitzen.

    Tja, dann das Thema Haushalt. Haushalt lass ich gern mal Haushalt sein. Muss auch mal sein und nein, mein schlechtes Gewissen nagt nicht an mir. Aufräumen und putzen kann ich auch nachts. 😀

  41. Ich liege gerade heimlich lachend mit dem vergeblichen Versuch leise zu sein unter der Bettdecke, dabei sollte das meine Nachtlektüre werden!! Aber spätestens nach dem Satz konnte ich mich nicht mehr halten: "Beim nächsten Mal mit dem Ärmel kämpft, sollte vielleicht mal die Lippen nachziehen gehen!!!"

    Ich schmeiß' mich weg! Ein großartiger Artikel! Der wird morgen…ähh nachher gleich auf meiner Seite geteilt!

    Und wie soll ich jetzt noch schlafen!? Ach, muss ich ja nicht!
    Der Jerseytyp geht jetzt ja einfach an die Maschine & zack, ist ein neues Schlafshirt fertig!!

    Gute Nacht
    Maria

  42. Ich war schon immer ein Baumwolltyp. Klamotten nähen, ja gut, aus Baumwolle, nett, zack in den Schrank und nie wieder gesehen. Seit letztem Jahr stelle ich mich dem Kampf mit dem bösen Jersey.
    Und trage mittlerweile nur noch selbstgenähte Lieblingsshirts aus Jersey. Phaah!
    Bin irgendwie noch ein Mischtyp, aber ich entwickle mich noch 🙂

    P.S. Was für ein toller Post !! Toll, vielen Dank !!

  43. Herrlich geschrieben!
    Ich bin dann wohl eher der nackige Misch-Typ. 🙂
    Ich mag Jersey sehr, hasse aber unsaubere Nähte oder schiefes Zuschneiden. Ich habe aber auch keine Ovi, nur eine Nähmaschine mit Overlock-Stichen – und neuerdings einen Obertransporteur. Meine Projekte dauern nie nur 60 min – manchmal wünschte ich mir sie täten es. Dann könnte ich viel mehr schaffen.

    Liebe Grüße
    Nadine

  44. Das hast du echt genial geschrieben! Ich fühle mich schon seeehr zum Jersey hingezogen, wobei ich mich die Baumwolle auch nicht kalt lässt. Bin wohl also auch ein Mischtyp. In den Stoff einfühlen kenne ich, aber du hast das Schnittmuster vergessen. 😉 Nähen kann ich -Gott sei Dank- erst nach einem morgendlichen Ausgang zum Kindergarten. Also bin ich äußerlich zumindest so aufgeräumt, dass der Postbote nicht in Ohnmacht fällt, wenn er die neuen Stoffe bringt. 🙂 Beim Haushalt verhält es sich ähnlich, wobei ich der Meinung bin, dass Nähen definitiv schneller geht als Waschen, Trocknen, Bügeln. Dementsprechend kann es zu Anhäufungen von Altwäsche kommen. Fazit-Mischtyp kompletto. hihi. Liebe Grüße von Nicole

  45. normal lese ich solche langen Sachen nicht…. bin ich doch eher der Jersey-Typ und ein Projekt darf sich nicht so lange hinziehen. Aber du hast den Artikel so toll geschrieben, dass ich hängen geblieben bin. Danke dafür. Ja, und manchmal stecke ich meine Baumwolle auch fest…
    ICh nähe aber nie geschminkt und der Haushalt bleibt auch schonmal liegen… wäre ja noch schöner, wenn ich die Wäsche dem Nähen vorziehen würde 😉
    Liebe Grüße Annette

  46. Liebe Dolores,
    ich reihe mich ein, ein herrlicher Artikel.
    Ich bin dann auch eher ein Mischtyp, ein Arbeitstier eben ;).

    Liebe Grüße aus dem Teuto…
    Michaela

  47. Ach Mädels, wie wunderbar in Eurer Welt zu sein!
    Da denk ich mir, schau mal nach, was los ist am Blog und dann sooooo viele Kommentare…. und so Nette und offenbar soviel Gekichere … VIELEN VIELEN DANK!!!!

  48. was für ein erfrischender und toller Post, vielen dank dafür!

    Ich bin definitv ein Jerseytyp und trage alles und nix an der Nähma/Ovi 🙂 allerdings hab ich gelernt, dass Cordhosen (besonders die schwarzen) sehr unpraktisch sind, wenn die Flusen fliegen…

    GLG
    pipa

  49. hihi ich bin wohl der absolute Jerseytyp – aber nur beim Nähen – alles andere in meinem Leben muss immer total planvoll und akurat sein, vielleicht ist es deshalb für mich Entspannung??? Bestimmt, Baumwolle stresst mich immer, da muss ich auch schon Zwischenschlafen 😉 Aber Jerseyshirt´s herrlich: losnähen und anziehen – fertig 😉
    Toller Post und ach ja genäht wird in jeder freien/unfreien Minute gestylt und ungestylt, mit quengelnden Kindern und verschlunztem Outfit 😉
    LG
    Kiki

  50. Ich sitze bei strahlendem Sonnenschein auf der Terasse, trinke einen Cappucchino und schmunzel in mich rein, was das Zeug hält. Der Post ist soo genial formuliert, gefällt mir!!!
    Ich bin auch ein Mischtyp und brachte es schon fertig, mich im Schlafanzug an die Nähmaschine zu setzen, weil ich schnell noch was probieren oder fertig bekommen wollte.
    Hier bleibe ich und stöber noch ein bißchen.
    Liebe Grüße von Heike

  51. Seeehr sehr cool!! 🙂 Ich bin wohl auch ein Misch-Typ 😉
    Zur Anleitung: Hab jetzt nicht alle 60 Kommentare nachgelesen aber die Kreide ist evtl. um die Hände zu "entfetten" weil damals doch noch mehr mit Seide etc. genäht wurde..!? Oder?
    GlG Claudi

  52. Genial! Das ist richtige, echte Schneidereiphilosophie! Danke fürs aufschreiben – Ich bin dann wohl auch eher der Mischtyp. Besonders, wenn man sich an einem Baumwollprojekt verausgabt hat, muss dann was für die schnelle Bestätigung zwischendurch her.

  53. Der Singer-Ratgeber ist ja der Brüller. :o)
    Tja, ich bin wohl eindeutig ein …. Mischtyp.
    Seeehr gerne mit Nadeln unterwegs, damit auch ja nichts verrutscht. ;o)
    Habe aber Jersey in die Pfoten bekommen und nähe immer mehr damit. Dann kam was kommen musste: Ich wünsche mir jetzt 'ne Ovi, damit ich auch mal ohne Nadeln schnell ein T-Shirt runterrattern kann… *lach*
    Vielleicht verlieren dann auch die Halsausschnitte und Ärmelsäume ihren traumatischen Schrecken. *lol*
    Oder sollte ich mir besser gleich 'ne Cover dazu wünschen und riskieren, dass mein Göttergatte in Ohnmacht fällt? ;o)
    Ich werde berichten, was aus dem Baumwolltyp in mir wird…
    Liebe Grüße,
    Elfchen

  54. Ich bin Baumwolle und möchte Jersey sein 🙂 Ein gutes Gefühl nicht immer allein zu sein. Herzlichen Dank für diese wunderbare Offenbarung! Herzlichst, Janine

  55. Ach ich hab so gelacht bei deinem POst… tolle Motivation für heute abend, ab an die Nämaschine… Welcher Typ ich bin? Weiß ich noch nicht! Ich finde mich grad noch denke ich.

  56. sehr schön;)
    ich bin zwar etwas verspätet, aber ich möchte trotzdem noch meinen senf dazu geben. ich bin der jerseytyp, und zwar ganz genau, wie beschrieben, wenn ich jersey nähe. meine hoodys und shirts habe ich in null komma nichts zusammen geschneidert und bin 100% zufrieden.
    nähe ich aber baumwolle….ja dann bin ich absolut der baumwolltyp. an meinem midsommerrock gestern habe ich den halben tag gesessen und absolut akribisch und hingebungsvoll gearbeitet und bin ebenfalls 100% zufrieden. ich denke, so kann ich mich wohl "mischtyp" nennen!
    liebe grüße von der ostsee
    marion

  57. Was für ein zeitloser Text, auch ich musste lachen und war hin- und hergerissen mit den Gedanken, mich selbst zu all dem einzuordnen:
    Mischtyp ohne Overlook-Maschine,
    vor dem Nähen ist oft Bügelwäsche dran, sozusagen Aufwärmen vor dem Nähen.
    LG Ute

  58. Grüß dich und danke für diesen filosofischen Bericht! Ich hab ihn amüsiert genossen. Nun möchte ich auch verraten, wie ich auf deine Site gestoßen bin: ich hatte eingegeben: "Baumwolle und Jersey beim Nähen mischen". Sprich: ich möchte beide Materialien in einem Shirt verarbeiten. Ich bin mir sicher, dass das nicht nur für Kinderkleidung möglich ist. Es gibt vermutlich einige Tipps und Tricks, die wohl nicht so leicht herauszukriegen sind 😉

  59. Danke für die unterhaltsame Ablenkung 🙂

    Welcher Typ ich bin, weiß ich noch nicht. – Eigentlich sollte ich grade Bewerbungen schreiben -.- Anstatt schon wieder zu nähen, zu lesen oder anderes zu tun…

    Am liebsten nähe ich in gemütlichem Shirt und meiner abgetragenen Jeans im kreativen Chaos das eigentlich Arbeits- und Gästezimmer ist.^^

    Aber schönes Wetter, ein interessantes Schnittmuster und die verlorene Angst vor der Nähmaschine ziehen mich grade in die Vertiefung meiner Anfänge. Außerdem ist nähen viel einfacher als ich gedacht habe^^

    LG Seana

  60. Also wenn ich so deinen Beitrag mir durchlese, bin ich eher ein Baumwolltyp oder Mischtyp. Sehr interessant und es stimmt genau. Ertappt. Wunderbar geschrieben vielen Dank für diesen schönen Beitrag es ist sehr Unterhaltsam und Lehrreich dazu. Bis zum nächsten mal.Lg Inge

    • Ja, Mischtypen kommen häufig vor ;-))) Obwohl eher zum Baumwolltypen neigend, mag ich auch dann und wann das ratzi-fatzi-Ding vom Jersey ;-))

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.


*