BOM 2014…zwei Stunden gewinnen

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Hallo meine Lieben!

Ich werde heute versuchen den Text kürzer zu halten ;-))

Na, wie geht es Euch?

Kalender schon gezückt, bekritzelt, gefüllt?

Ziele definiert, verworfen, neu gesteckt?

Beim halben Jänner angelangt, kann auch ich sagen….”….na guuuuutttt”
Die beste Planung nutzt ja bekanntlich nix, wenn Unvorhergesehenes geschieht.
Ein Freund hat eine Freundin verlassen.
Ein Virus hat die andere Freundin befallen.
Und die dritte muss sich überhaupt ins Krankenhaus legen.
Für meine wunderschön geplante erste Arbeitswoche ziemlich starker Tobak. Denn nur wenn sich da plötzlich ein Zeitfenster auftut, heißt dass ja nicht, dass der Task sich deshalb in Luft auflöst. Der muss dann woanders wieder eingeholt werden. Zu einem Zeitpunkt wo eben schon anderes geplant ist.

Hm. Denke das ist wohl das, was man im Allgemeinen unter Familienleben subsummiert…

Letzte Woche wollte ich ja, dass Ihr mal Eure Tagesaufgaben analysiert, also wie lange etwas WIRKLICH braucht.
Mit dieser Erkenntnis wollen wir uns diese Woche dem Kalender mit dem Ziel nähern irgendwo Zeit zum Nähen freischaufeln (oder Kaffeetrinken, oder Fußnägel in verschiedenen Farben lackieren (meine persönliche Paraphrase für unverplante Zeit, in der alles von null bis hundert erlaubt ist ;-)).

Also bleiben wir beim Nähen:
Was soll die Woche hergeben?
Zwei Stunden?
Ziemlich knapp zum Nähen.
Aber zum Beispiel zum Schnitt kaufen (hihi kleine Eigenwerbung: Kleinformat.bigcartel.com) runterladen und Zsamkleben oder Rausradeln aus einem Heft, Stoffauswahl und Zuschneiden wären in zwei Stunden gemütlich möglich.
Vier Stunden?
Da kann man schon einiges rumkriegen, va. wenn man zb. vorher die Zweistundeneinheit genutzt hat.

Nun geht es also dem Kalender an den Kragen:
Wo ließen sich zwei Stunden unterbringen?
Ist das Kind noch klein und macht ein Mittagsschläfchen?
Ist das Kind in einer Betreuung und kann ev. dort mal länger bleiben?
Oder kann ev. mal zu einem/r Freund/in spielen mitgehen – im Austausch, den man der anderen Mutter als Gegendeal anbietet?
Hartgesottene Menschen können natürlich auch mal länger aufbleiben, aber es geht ja ums Nähen.
Ihr seht, es ist wieder superindividuell und kann eigentlich nicht über einen Kamm geschert werden.
Ich kenne sogar Leute, deren Kind um 19h (!) im Bett liegt ;-)))
Da ist nachher gut noch was möglich.
Oder vielleicht gibt es mal TK-Futter oder Pizza vom Italiener und der Vater der Kinder macht Programm. (Größere Kinder: Kino? Hallenbad? Zoo? Kleinere u. Größere: Spaziergang zum Spielplatz, Eissalon…)
Bei uns ist es nämlich so: WENN ich wirklich, wirklich, wirklich solche zwei Stunden brauche, darf die Meute nicht zu Hause sein. Zu groß ist die Versuchung mal schnell dieses oder jenes zu fragen…v.a. wenn es klar wird, dass ich “nur” nähe…

Wie ist es bei Euch?
Wo seht Ihr Potenzial mal zwei Stunden freizuschaufeln?
Gäbe es vielleicht sogar die Möglichkeit diese als wöchentliches/zweiwöchtenliches Ritual einzuführen?
Was habt Ihr da für Idee dazu?
Ich bin neugierig!

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