Fin…

,

…kid kennen die Mütter von heute schon lange. Auch hier gibt es Hosen, Handschuhe, Mützen, sogar Kleider dieser Marke, die von der Finnin Annika vor einigen Jahren ins Leben gerufen wurde.
Wenn es um nass, kalt, windig geht, dann kauf´ ich den Finnen (wortwörtlich) alles ab ;-)).

Sympathisch finde ich auch, dass Finkid nicht gerade den überfliegersupertotaldurchgetaktet Start hingelegt hat. Natürlich kenne ich keine Details, aber relativ kurz nachdem ich auf die Marke aufmerksam geworden bin, gabs auch schon einen Stopp. Irgendwelche mir nicht bekannten Stolpersteine hatten sich Annika in den Weg gelegt. Umso schöner, dass sich dann helfende Hände fanden, diese Steine aus dem Weg zu räumen.
Allzu glatte Erfolgsstorys machen mich immer skeptisch. Dieses kleine Detail hat mich immer an die Authentizität von Finkid glauben lassen.

Vor einiger Zeit hatte Annika offenbar erkannt, dass wenn Kinder gut ausgerüstet sind, sie gerne draußen herumtollen. Aber Muttchen? Darf dann (zumindest optisch) wie für die Nanga Parpat Expedition gekleidet, hinterher hetzen? Softshell, 3rd Layer, Base Layer. Alles kein Problem. Aber in den allermeisten Fällen stehen wir dann ja doch „nur“ am innerstädtischen Spielplatz. Biiiiiiiissschen „überpowert“…

Nein, wie oft habe ich mir gedacht, dass es Funktionskleidung auch stadttauglich bräuchte. Also zumindest in Wien sind die Winter eher nass als verschneit – und die Übergangszeiten dazu machen da wenig Ausnahme. Auch beim Radeln ins Büro habe ich mir oft einen Mantel oder eine Jacke gewünscht, die zwar cool aussieht, aber möglichen Regenschauern unbeeindruckt standhält.
Und eine Hose auch.
Wenns geht.
Und weil mir oft kalt ist, bitte einen 2nd Layer.
Also was Warmes.

Dann hörte ich was von Finside.
Und meine Kinder waren schon der Hardcore-Spielplatz-Zeit entwachsen.
Also habe ich mich dann nicht weiter um die Finnen gekümmert.
Vor ein paar Monaten bin ich ganz zufällig in ein Finside führendes Geschäft gestolpert.
Und ein ringeliges Kleidchen nachher mit mir raus.

Es hat mich überzeugt.
Die Verarbeitung unterscheidet sich in keinster Weise von der Qualität, die ich von der Kinderkleidung kannte.
Die Ärmel waren (endlich) lang genug. (Ich kenne Annika nicht persönlich, aber hat sie auch lange Arme?)
Das Material ist einsA.
Die Schnittführung perfekt. Nicht lächerlich an Teenagergrößen orientiert, aber auch nicht sackartiges supercool Zeug, das nur dann cool wirkt, wenn der Rest an einem superperfekt gestylt ist.
Nein, Finside hat alles richtig gemacht. Meiner Meinung nach.

Schön ist, dass dann ein Päckchen kam. Ein regnerisches Wetter war perfekt. Und ich durfte drei Jacken durchtesten. Wollt Ihr mir helfen?

Jemina ist eigentlich ein Sommerjäckchen. Geräumiger Schnitt macht Platz für noch eine wärmende Lage. Die schmalen Ärmel sorgen dafür, dass es alles in allem ein cooles Jackerl ist. Gescheite Taschen an den richtigen Stellen halten Handy, Schnullis, Schlüssel und wasmanhalt sonst ständige griffbereit braucht, parat.

Maire ist ein bisschen eine Favoritin. Typisches 3rd-Layer Material. Also 100% wasserdicht. Sicher eine super Wassersäule. Wen´s interessiert. Diese cape-artige macht die Jacke zu was Besonderem. Die schmalen Ärmel sorgen für die richtigen Proportionen. Hinten länger geht auch am Fahrrad gut. Ein Minuspunkt ist die Kapuze im Kragen. Das an sich wäre super. Aber in dieser Lösung ist der Kragen dann sehr „bulky“… Also das wird den meisten wettertauglichen Damen wahrscheinlich egal sein, oder sie finden den Kragen dadurch extra cool… Ich bin auch nur so pitzelig, weil es ja ums Testen geht ;-))

Ruut ist ein Mäntelchen aus Softshell. Und mein Favorit. Ich bin und bleibe eine Mantelträgerin. Zu sehr habe ich gern etwas um und unterm Hintern. Je nach Sitz/Geh/Radlposition. Die großen Taschen mit witzigen Knöpfen könnten meine Fingerchen gut wärmen, wenn ich mal die Handschuhe vergessen sollte. Die Kapuze hängt einfach hinten dran. Was für mich total ok ist. Und das schöne Blau spielt Seemannsgarn. Die Schnittführung eher Seefrausgarn ;-)))

Was sagt ihr? Jacke. Cape. Mantel. Was würdet ihr nehmen?

Und zum Schluss noch ein kleines Detail aus der Unterschicht:

Weil ich es eben gern warm habe, hat mein Herz einen Sprung gemacht, als ich gesehen habe, dass es Unterkleider gibt – UNTERkleider! Cool. Nein, im Gegenteil. Warm. Sehr warm. Weil Merino. 100%. Das nenn´ mal Funktionswäsche ;-))) Laila gebe ich nicht mehr her. Oben herum hat es einen BH-Schnitt, was es nicht um jeden Preis gebraucht hätte. Auch nicht die goldene Coverlocknaht. Aber wenn jemand mir ein Merino-Unterkleid präsentiert, dann will ich mal großzügig sein. Nein, Laila bleibt.

9 Kommentare
  1. durchschnitt
    durchschnitt says:

    Ruut schaut wunderschön aus. Nur die Ärmel wirken etwas zu kurz – oder täuscht das? Das Problem hab ich mit 1,80 nämlich bei den meisten Mänteln. Und bei Ruut könnt ich schon schwach werden….;)

  2. durchschnitt
    durchschnitt says:

    Ruut schaut wunderschön aus. Nur die Ärmel wirken etwas zu kurz – oder täuscht das? Das Problem hab ich mit 1,80 nämlich bei den meisten Mänteln. Und bei Ruut könnt ich schon schwach werden….;)

  3. Anonym
    Anonym says:

    Hej Dolores, ich würd auch sagen: eindeutig der Mantel! Das erste hat eine komische Farbe, das zweite so einen sackigen Schnitt. Ich mag die Finkid/Finside Sachen vom Style her auch sehr gerne, aber bei uns ist es wie Judith geschrieben hat eher so eine chichi Marke, schaut her was ich mir /meinen Kids tolles leisten kann… da fällt mir ein: gestern war ich am Flohmarkt für Kinder und habe an einem Stand eine 7forallMankind Jeans für die 10 Jährige Tochter für 8 Euro gekauft, die hatten dort nur so Zeug, und eben auch Findkid. Naja… Da frag ich mich immer, wieviel Geld ich wohl verdienen oder erben müsste, um meinen Kids so Zeug Neu aus dem Laden zu kaufen. Aber vielleicht ist das ja wirklich nur der blanke Neid… Trotzdem: Der Mantel ist toll und das Merinokleidchen noch besser! Liebe Grüße, ines

  4. Pilli
    Pilli says:

    Für Dich eindeutig das Cape :). Ich denke das wird deine Garderobe gut ergänzen, und ich mag den besonderen Schnitt an Dir. Der Mantel ist auch schön, ein Klassiker eben, den man aber wiederum oft sieht.

    Im Winter habe ich mir schweren Herzens einen Finside Wintermantel geleistet. Die Preise sind wirklich enorm. Mein Mann hatte mich dazu überredet, ich trage meine Sachen wirklich lange, und es wahr ungelogen der einzige Mantel der mir passte. Ich hätte sonst ohne dagestanden, da ich meine anderen beiden aussortieren musste. Die Ärmel sind mir leider etwas zu lange, aber durch die langen Bündchen fällt es nicht so sehr ins Gewicht. Letztendlich bin ich sehr froh über ihn, er hält mich warm, ist unkompliziert im Material, und der Schnitt schmeichelt meiner Größe. LG!

  5. judith
    judith says:

    Mantel, eindeutig! Grade beim Radeln! (im ersten beigen siehst du so farblos aus wie die Mauer, auf der du balancierst, und das zweite ist mehr ein Sack als ein Cape)

    Finkid hätte ich auch gern. Bin aber eher die Durchschnittsverdienerin und für die Preise wachsen mir die Kleinen zu schnell raus. Bei uns ist das eher so als Bobo-Marke verschrien ("schau, ich kann meinen Zwillingen Finkid Über- und Unterjacken leisten!"), aber vermutlich ist das nur der Neid 😉

  6. kitzkatz
    kitzkatz says:

    Mantel, ganz eindeutig. Wenn ich es tragen müsste.
    Aber ich glaube, dass wir ganz unterschiedliche Geschmäcker haben. 😉
    Liebe Grüße
    Anneliese

  7. Anonym
    Anonym says:

    Ich habe schon mehrmals bestellt und enttäuscht alles wieder zurück geschickt. Die Schnitte sind irgendwie nur für große Frauen gemacht, ich (1,61m) fühle mich unangenehmerweise wie ein kleines Mädchen in den Klamotten der eigenen Mutter. Schade!

Dein Kommentar

Want to join the discussion?
Feel free to contribute!

Kommentar verfassen