Alexandria und ich

So.
Da bin ich mal wieder.
Es geht mir gut.
Kein Grund zur Sorge.
Also.
Es geht mir sogar sehr gut.
Ich habe gründlich und ausgiebig und formatfüllend Spaß und Gefallen an meinem analogen Leben.
Der Mai ist bei uns schon ohne die diversen Feiertage ein Monat der Feierlichkeiten.
Ein Kindergeburtstag in der Mitte.
Das zweite Kind hat es nicht ganz geschafft, sich besonnen und gleich einen neuen Monat angerissen.
Netto zwei Kindergeburtstag innerhalb von 14 Tagen.
Harte Kost für Geburtstagsdiabetikerinnen wie mich.
Dann dazu ein kirchliches Hochfest.
Frei nach dem Motto wer A sagt…
… muss auch Erstkommunion sagen.
Und zu all dem ein wieder aufgetauchter Vater.
Meiner.
Nach zwanzig Jahren Abstinenz.
Es fühlt sich gut an.
Aber das Eis ist doch noch dünn.
Also eher kein ausgelassener Paarlauf.
Aber mal ein schönes Rumtasten.
Dazwischen wollte…musste ich an die Nähmaschine.
Schon länger ist mir eine gewisse Schmalheit in der Hosenabteilung aufgefallen.
Also Recherche.
Und noch mehr Recherche.
Und dann noch mal eigene Hosen untersucht.
Und das Internet konsultiert.
Und Alexandria wieder entdeckt.
Diese Jogginghosensache mit Tunnelzug in der Taille war mir aber doch zu sehr „laissez-faire“.
Ich hatte eine etwas „formalere“ Hose im Kopf.
Aber aus Jersey.
Die liebe Dagmar hat im letzten Retzer Nähkurs einen sooo tollen zu einer Anguruhose verarbeitet. Dieser Stoff hat mein Hirn nicht mehr verlassen.
Ich habe also beim Schnitt hinten beim RT in der RM gute 2 cm weggefaltet. 
Dann habe ich eine Passepoiletasche ins rechte RT gearbeitet.
Um es nicht zu förmlich werden zu lassen, habe ich den Taschenbeutel mit Zwillingsnadel von außen angenäht.
Vorne habe ich einen blinden Hosentürlverschluss gemacht und die angeschnittenen Belege einfach auch mit der Zwillingsnadel abgesteppt.
Die Bundfalten auch noch etwas abgesteppt.
Als Bund einfach einen Stretchbund gearbeitet.
Da ich einen Faible für tiefe Schritte habe, habe ich den Schnitt NICHT gekürzt. Einige Versionen, die mehr an die Alexandria in der Ursprungsversion erinnern, haben da Länge weggenommen. Ich habe den Schritt im oberen Oberschenkelbereich und das ist gut so ;-))
Dafür habe ich die inneren Beinnähte nach unten verlaufen schmäler gemacht. Und zwar schon um so ca. 3 cm.
Alles in allem eine supercoole Hose, die schon einiges erlebt hat – vom Kirchgang bis zum Garten gießen.

6 Kommentare
  1. *lini* says:

    Die Hose ist perfekt! Wunderbar! Ich brauche auch so eine! Bitte, wir brauchen den Schnitt!! (bitte, bitte!!!)

    Und: Wau. Ich fand meinen Monat schon voll. Aber Du hast den Mai wirklich gut genutzt!!
    Herzliche Grüße!
    Birte

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  2. Anna says:

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