Yasumi maxidress Tag2

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So gestern haben wir den Schnitt zusammen gefuddelt (hab ich schon gesagt, dass ich es HASSE Schnitte auszudrucken, auszuschneiden und zusammen zu kleben? Und ich finde es auch nicht super, wenn ich höre, dass es Ehemänner gibt, die so etwas für einen machen…. es sei denn, jemand bringt meinen dazu, gleiches zu tun…) Nun gut, es ist vollbracht, ran an den Stoff:

Ich habe eher dünneren Jersey genommen. Strudelig? Sehr gut, wer nicht dann bei der Ovi die Nerven wegschmeisst ;-)) Zu dicke Jerseys empfehle ich nicht, weil die dann nicht so schön fallen. Und da es ja ein Maxikleid ist, „fällt“ da ja schon ziemlich viel…

Wenn ihr eine in alle Richtungen gut dehnbaren Stoff habt, ist es völlig egal WIE ihr den Schnitt auflegt. Wenn ihr merkt, dass die Querrichtung deutlich dehnbarer ist, als die Längsrichtung, dann bitte, legt den Schnitt so auf, dass die Bustierlinie QUER zum Fadenlauf liegt.
Wie ihr seht, habe ich mangels zwei Schnittteilen eben zu erst den einen ausgeschnitten. Und aus dem Rest den anderen. Ich habe auch nix angesteckt oder angezeichnet sondern frei Auge schnippedischnapp rundherum ausgeschnitten und gut isses.

Dann RT – eh schon wissen – jetzt das weggeklappte Spitzerl rausklappen!
AUFGEPASST! NICHT SPIEGELN, umdrehen oder sonstwas…. wenn das RT ausgeschnitten wird, einfach nur das Spitzerl rausklappen, sonst nix!!!! Ihr müsst auch hier die Zahlen lesen können. Sonst wird des nämlich nix mit den Diagonalnähten ;-)))

Dann aus den Stoffresten noch die Bustierteile rausschneiden. Auch hier seht ihr, ganz im Urlaubsmodus: nix stecken, anzeichnen oder so. Cut & go.

Und dann brauch ma noch:

Einen Streifen 50 x 4 cm für die Träger. Bei recht dehnbaren Stoffen empfiehlt es sich den nicht QUER zum Maschenlauf, sondern LÄNGS zuzuschneiden. Die meisten Strickstoffe sind in diese Richtung deutlich weniger dehnbar.

Einen Streifen ca. 8 cm hoch und die Länge entsprechend eurer Unterbrustweite. Also Streifen lang genug zuschneiden. Länge zur Hälfte klappen, dehnen, entsprechend markieren, abschneiden. Gut isses.
Ihr seht hier die zwei Kleidteile aufeinander liegen und die Bustierteile aufeinander und zur Hälfte gefaltet liegen.

Wer das geschafft hat, hat genug für heute geleistet.
Morgen wünschen wir uns kühles Wetter für die Ovi-Session!

3 Kommentare
  1. DreiPunkteWerk
    DreiPunkteWerk says:

    Dein yasumi sieht super aus! Kein bisschen NachhemdFeeling!
    Wunderbar sind auch deine Arbeitsanweisungen 😉
    Dankedankedanke für den GratisSchnitt <3
    FerienModusGrüße,
    Kathrin

  2. Michele Iturriaga
    Michele Iturriaga says:

    Liebe Dolores,
    Danke für den lässigen Schnitt!
    Du bist wirklich nett.

    Ich möchte das Kleid unbedingt für den Urlaub nähen.
    Ne Frage wieviel Stoff brauch man ungefähr???
    Danke schon mal für deine Antwort.

    Servus,

    Michele

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