Schöne Feiertage!

Ich wünsche Euch nur das Beste für heute, für morgen, für das neue Jahr!
Möge es milde gestimmt sein gegenüber jenen, die schon viele Aufgaben zu bestehen haben.
Und aufregend für jene, die mutig sich aufmachen gegenüber Neuem.

Ja, man könnte sagen, ich liebe Anfänge.
Ich lasse mich gern tragen von den Endorphinen, die einen schweben lassen, mit wenig Schlaf auskommen und für jedes wie immer geartete Problem im Handumdrehen eine Lösung finden lassen.
Meine Übung wäre eher das, was danach kommt. Der Alltag. Die unaufregenden Lösungen.
Buchhaltung. Das Buch bis zum Ende schreiben. Auch mit den vielen Seiten dazwischen, wo vielleicht gar nicht viel passiert.
Das letzte Jahr hat mich vieles lernen lassen. Ich habe neue Menschen kennen gelernt. Menschen, die ich wohl unter anderen Umständen nicht getroffen hätten. Ich musste mich mit meinen Werten auseinander setzen und denen anderer Leute. Und mit dem Umstand, dass ich das wohl akzeptieren muss. Und dabei ist es gleichgültig ob es um Flüchtlinge oder Frisuren geht.
Beides gilt es aus einem anderen Blickwinkel zu sehen, als dem eigenen.
Vieles davon ist in meinem Kopf geschehen – und geschieht noch immer.
Vieles ist aber auch AUF meinem Kopf geschehen.
Wandlung ist ja schon länger ein Thema.
Wohin die Reise geht ist noch immer nicht ganz klar.
Die Frage ist aber nicht mehr so dringlich.
Sich einschwingen auf den Fluss des Lebens kann auch eine Übung sein.
Ein paar Sachen zum Thema Äußerlichkeiten habe ich – nicht ganz ohne Wachstumsschmerzen – versucht zu inkorporieren.
Ich freue mich auf das nächste Jahr.
Auch wenn es – für meinen persönlichen Bedarf – viel zu viele Momente in den letzten Jahren in meinem Leben gab, wo ich schier verzweifelt war, absolut nicht gewusst habe, was jetzt tun und mich nur noch darauf verlassen habe, dass es wohl nicht mehr schlimmer kommen könnte – grosso modo waren es auch gute Jahre.
Wir haben eine grob fertige Terrasse.
Die Kinder haben einen Bullerbüsommer wie er im Buch steht erlebt.
Ich habe ein paar neue Frauen kennengelernt, die ich gerne mal Freundinnen nennen würde.
Ich habe eine grobe Ahnung davon bekommen, was mir gut tut und was ich gerne mag und auch – hier kommen wir wieder an die Oberfläche – was mir steht.

Ich hoffe Ihr könnt auch das alte Jahr gut abschließen, mitnehmen was Euch an Positivem widerfahren ist und zurücklassen, was man getrost zurücklassen darf.

2016 komm nur!
Inzwischen feiern wir ein bisschen!

Alles Liebe,
Dolores

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