KUKEI… oder wie ziehe ich Architektur an?

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kleinformat Kukei Top

Kukei heißt Rechteck auf japanisch.
Jetzt habe ich das Ding mit den japanischen Namen begonnen, ein Teil IRIS genannt und sofort feststellen müssen, es gibt ein anderes Iris-Top. Ok. Lesson learned. (Also nach einer Reihe von Selbstbeschimpfungen… Jesus, wie blöd kann man eigentlich sein? Ich meine, jetzt mache ich dieses Blog/SM-Ding seit 2010 und dann glaube ich wirklich, ich suche einfach einen Namen??? Und die ganz harten Insider wissen ja, dass mir der gleiche Sch… schon beim kleinformat passiert ist… Wie habe ich eigentlich zu einem Namen für die Kinder gefunden???…)
Weiter mit den Japanern. Also Kukei. Weil irgendwie sieht Kukei ja so aus, als hätte man in ein Rechteck ein Loch geschnitten und übergeworfen. Aber so ist es nicht.
Kann sein, dass noch manche wissen, dass ich Architektur studiert und als Architektin gearbeitet habe. Die Schönheit der japanischen Architektur hat mich schon seit der frühesten Semester fasziniert: Was so reduziert wie nur irgendwie möglich aussieht, braucht wahre Meisterschaft in Entwurf und Ausführung. Auch hier bei Kukei ist viel im Hintergrund passiert: Abgeschrägte Schultern, eine Studie an Halsausschnitten und eine Saumlinie, die wie eine Ode an die Welle wirkt sind nur ein paar Details, die den lässigen und unangestrengten Gesamteindruck überhaupt erst ermöglichen. Dennoch ist Kukei ein perfektes Einsteigerprojekt. Es gibt nur vier Nähte zu schließen, dann Armausschnitte und Saum und eine Schrägbandsache am Hals.
Das kann man machen während man noch aufs Flughafentaxi wartet und der Meinung ist, genau so ein Top fehlt noch in der Urlaubsgarderobe. Und das kann ich nur unterstützen. Denn Kukei sieht FANTASTISCH aus mit diesen Saltwatersandalen. Und der Tatami-Hose. Und einem Hut. Am Strand. Oder beim Sightseeing. Oder wenn es sein muss: im Büro. Ideale Temperaturspanne: 27 – 39°
Aber das beste ist, Kukei sieht (fast noch mehr) FANTASTISCH aus mit einer schmalen Hosen (eventuell den KAN Leggings) und High Heels. Und vielleicht so crazy Ohrringen. An der Bar. Im suuuper tollen Restaurant. Beim Date. Bei der Hochzeit. Also vielleicht nicht als Braut, aber als Gästin.

Was mich persönlich soooooo anturnt an Kukei ist, sein absolut NICHT vorhandenes Alterslimit. Kukei sieht entzückend aus an Teenagern. Wunderbar an jungen Frauen und … ja eben FANTASTISCH an allen weiblichen Wesen post 40. Mit Kukei sieht niemand lächerlich oder übertrieben aus. Kukei nimmt sich elegant zurück, hat aber selbst so viel Persönlichkeit – ziemlich dominiert von der Stoffwahl – dass man – so wie ich – einfach gar nix dazu tragen muss – also accessoiretechnisch gesehen.

Kukei ist einfach ein cooles Oberteil für lässige Frauen.

 

 

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